früher oder später …

… kriegen wir sie alle. Ob Endzeit-Larper oder Stormtrooper … :-)

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(Das direkte Einbetten der Videos hat leider nicht funktioniert *schnüff*)

 

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Das war die FaRK!

Leute, Leute, was für ein Wochenende! Ich hab mich immer noch nicht erholt ;-) Ich hatte Euch ja letzte Woche berichtet, dass ich mit den Samtschlangen auf der FaRK in Illingen tanzen werde und ich muss sagen, dass die Messe alle unsere Erwartungen übertroffen hat.

Der Freitag begann noch recht entspannt (also, für meine Mädels und die Besucher. Ich war ab halb acht unterwegs, um mit meinen Jungs die Phantastische Bibliothek aufzubauen …). Die Messe eröffnete bereits um 14 Uhr, der Besucherandrang hielt sich jedoch – wie an einem Freitag Nachmittag zu erwarten – in Grenzen. Meinen ersten Auftritt hatte ich gegen 17 Uhr, zusammen mit meiner lieben Kollegin Ariel J. Blackwood. Leider wurde sie am Schluss ihrer etwas frivolen Performance verhaftet, so dass dies der einzige Tanz war, den wir von ihr bewundern durften ;-) Weiterlesen

Reptilien-Schau :-)

banner_fark

Habt Ihr schon Eure Tickets für die FaRK? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Wie, Ihr wisst nicht, was die FaRK ist? Ganz einfach: Ein Klasse-Event für alle, die sich für Fantasy und Rollenspiel interessieren. FaRK ist die Abkürzung für Fantasie und Rollenspiel Konvent, eine Messe rund um die Themen Larp, Pen & Paper, Phantastische Literatur etc. Dabei deckt die Veranstaltung alle Bereiche von Steampunk über High Fantasy und SciFi bis Endzeit ab und bietet ein reichhaltiges Rahmenprogramm: Walking Acts mit der 501st Legion und dem Predator Clan Germany, Lesungen u.a. mit Bernhard Hennen und Markus Heitz, Vorträge, eine Ausstellung von Endzeit-Fahrzeugen und natürlich einen großer Händlermarkt mit über 30 Ständen.

Und natürlich Tanz! Die Velvet Serpents geben sich die Ehre und ölen schon ihre Hüften, um Euch mit ihren Tänzen zu erfreuen. Ihr findet uns – nicht zu übersehen – auf der großen Bühne:

  • freitags um 17 Uhr (mit Unterstützung der bezaubernden Ariel) und 19:15 Uhr
  • samstags um 11 Uhr, 17 Uhr (mit unseren Schwestern von den Stepmothers & Witches) und 19 Uhr
  • sonntags um 11 Uhr und um 17 Uhr

serpents_chairCave6Seht uns als ungezähmte Piratinnen, kesse Cancan-Damen und wilde Hexen – und freut Euch auf eine brandneue Nummer: SO habt Ihr die Samtschlangen noch nie gesehen!

Alle, die lang durchhalten und um 1 Uhr noch auf der After-Show-Party, einem Tanzritual-Spezial von DJ Gerdi, abtanzen, können gegen 1 Uhr (jawohl, nachts!) noch eine Gothic-Solo von mir sehen.

Klingt nach einem spannenden Wochenende? Wird es auch. Die FaRK kann aber noch mehr: Der komplette Erlös geht als Direktspende an den Kinderhospizdienst Saar weitergeleitet, der sich dafür einsetzt, das Leben für schwerkranke Kinder und ihre Familien lebenswerter zu gestalten.

Die FaRK findet am kommenden Wochenende vom 12. – 14. April in der Illipse Illingen in Illingen/Saar statt. Alle Infos dazu findet Ihr auf www.fark-messe.de

Wir freuen uns auf Euch!

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Bildnachweis: (c) Anhur, http://www.fotos-der-nacht.de

Sightseeing: Das Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig

Schmuck_BirDas Völkerkundemuseum in Leipzig ist an und für sich schon ein echter Leckerbissen für alle kulturhistorisch Interessierten. Nach eigener Aussage ist es eine der bedeutendsten ethnographischen Sammlungen in Deutschland. Das Gebäude aus dem Jahr 1929 zeigt über 200.000 Sammlungsobjekten – glaubt mir, das ist mehr, als man sich an einem Tag ansehen kann. Die Exponate sind über zwei Stockwerke verteilt (und es kam mir ernsthaft so vor, als wäre das Grassi Museum eines von diesen Märchenhäusern, die innen größer sind als außen) und nach Kulturkreisen geordnet. So entführt die Sammlung von Südostasien über die Mongolei und Nordafrika bis hin nach Amerika und Ozeanien. Zu sehen sind alle möglichen Gegenstände des täglichen Lebens, Schmuck, Kleider, Küchengeräte, Jagdutensilien und unglaublich viel mehr Erstaunliches und Kurioses. Besonders beeindruckt haben mich die Nachbauten typischer Behausungen vom Beduinenzelt bis zum indischen Lehmhaus.

Allen Tribaltänzerinnen sei aber die Kabinettausstellung im dritten Stock ans Herz gelegt. Hier wird die sogenannte “Sammlung Dr. Bir” gezeigt, die aus dreitausend traditionellen orientalischen Schmuckstücken besteht. Ein wahres Paradies für alle Stammesschwestern. Viele der gezeigten Schmuckstücke hat man schon auf Märkten oder in einschlägigen Shops gesehen. Besonders interessant fand ich, dass die Schmuckstücke nach Kulturkreisen geordnet sind und man schön die verschiedenen Formensprachen, also die Merkmale, die ein Schmuckstück typisch afghanisch oder typisch ägyptisch machen, erkennen kann. Auf diese Weise kann man sich gut über die Hintergründe des eigenen Tanz-Outfits informieren und es mit Bedeutung füllen, die über das rein optische hinausgeht.

Weitere Informationen zum Völkerkunde-Museum findet Ihr hier: klick.  Falls Ihr im einen Besuch abstattet, würde ich mich über ein kurzes Feedback freuen!

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Die Sache mit dem Künstlernamen

Als ich vor vielen, vielen Jahren anfing, aufzutreten, war für mich sonnenklar: Ein “Künstler”name musste her. “Jetzt tanzt die Tanja aus Völklingen für Euch Bauchtanz” klingt einfach nicht so prickelnd. Immerhin wollte ich doch meine Zuschauer in eine Welt wie aus 1001 Nacht entführen (damals habe ich noch gaaaaaanz klassisch getanzt). Außerdem haben doch viele Künstler ein Pseudonym. Als in anfing zu tanzen, war es eigentlich die Regel, dass man vor dem ersten Auftritt das Internet nach möglichen Namen durchsuchte und sich durch diverse Listen scrollte – wenn man nicht das Glück hatte, eine arabisch oder türkisch sprechende Freundin oder Lehrerin zu haben (was ich beides nicht hatte). Eine umfangreiche Liste dieser Art gibt es z.B. auf www.bauchtanz-info.de, dort gibt es auch unter dem Titel “Künstlername – ja oder nein” einen kleinen Artikel, im übrigen ganz klar PRO Künstlername. Weiterlesen