An meine Schülerinnen

(Meine Abschlussrede – für alle, die nicht zur Party kommen konnten)

Meine lieben Schülerinnen oder ich sage lieber „Mit-Tänzerinnen“,

es ist jetzt genau acht Jahre her, dass ich begann, das ehemalige Atelier eines Fotografen mit bunter Farbe, Wandtattoos und Spiegeln umzugestalten. Zunächst gar nicht als reines Tanzstudio gedacht, gingen wir mit nicht mehr als drei Kursen an den Start.

Über die Jahre sammelten sich immer mehr Dinge an: Orientalische Dekogegenstände. Auftrittsfotos. Postkarten. Tanzaccessoires vom Schleierfächer bis zum Vertikaltuch. Und immer mehr Tänzerinnen fanden ihren Weg zu mir, die meisten von ihnen noch gar nicht gewahr, dass sie welche waren. Gemeinsam haben wir die Hüften geschwungen und die Poles erklommen, sind zu Boden gegangen und haben uns die Lüfte erhoben. Haben getanzt, gelacht und manchmal auch geweint. Und haben das Studio zu „unserem“ Studio gemacht.

Es gibt nur eine einzige Entscheidung, die Weiterlesen

„Die deutsche Szene braucht mehr einfallsreiche Tänzerinnen.“ Arzo-Carina Renz über die Tribal Fusion Expert (TFE)

 

Schon gute Vorsätze für 2017 gefasst? Falls Du eine richtig gute Tanzausbildung besuchen willst, möchte ich Dir die Tribal Fusion Expert ans Herz legen – nicht zuletzt, weil ich dort auch unterrichten werde 😉

tfe1) Liebe Arzo, 2011 hast Du zum ersten Mal die Ausbildung „Tribal Fusion Expert“ in Deinem Studio angeboten. Wie kam es zu der Idee bzw. warum hast Du die Notwendigkeit einer solchen Ausbildung gesehen?

Ah, ich wurde inspiriert von der Tribal Fusion Education in der Schweiz, die wurde damals vom Studio TanzKult und Naheema veranstaltet. Es war die erste umfassende Ausbildung in Tribal Fusion in Europa. Ich war als Dozentin beteiligt, lernte dort auch sehr, sehr gute andere Dozenten und sehr vielversprechende Schülerinnen kennen. Vor allem habe ich gesehen, wie sehr eine solche Ausbildung die Schülerinnen vorangebracht hat. Da ist mein Idealismus angesprungen, und ich habe gesagt, sowas will ich auch in Deutschland, für die deutsche Szene.

2) In den ersten beiden Ausbildungen hattest Du namhafte internationale Dozentinnen verzichtet. 2017 kann u.a. man Unterricht bei Patricia Zarnovican, Dr. Bianca Stücker und Inga Peterman genießen. Woher kommt die Rückbesinnung auf deutsche Talente?

Ich könnte jetzt irgendwas Idealistisches einstreuen, dass ich die deutsche Szene pushen will, oder Vergleichbares. Aber die schlichte Wahrheit ist, dass es ein teures Arbeiten mit den Amerikanerinnen ist: Honorar und Flug zusammen sind eine reichlich große Summe, und man muss die Workshops, die sie geben, durch die Workshops der deutschen Dozentinnen mitfinanzieren. Das ist reichlich unfair.

Und die Ergebnisse, wiewohl spektakulär, rechtfertigen das mittlerweile nicht mehr. Man geht ein großes Risiko ein – eine amerikanische Dozentin ist uns beispielsweise einfach nicht in den Flieger gestiegen, ohne ein Wort der Erklärung, und wir mussten schnell jemand anderes organisieren. Früher hat man das Risiko damit rechtfertigen können, dass man von den Amerikanerinnen Dinge gelernt hat, die man so nirgends anders bekam. Das ist jetzt aber nicht mehr der Fall, weil die europäische Szene unheimlich angezogen hat. Eine Patricia Zarnovican oder Tjarda van Straten Weiterlesen

Abschied nehmen

Der Dezember mit seinen kurzen Tagen und dem nahenden Jahreswechsel nicht nur eine Zeit der Vorfreude, sondern auch eine Zeit des Abschiednehmens. Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und es wird Zeit, die vergangenen Monate loszulassen und sich neuem zuzuwenden.
Auch für mich ist das so – und in diesem Jahr ganz besonders, denn 2016 endet für mich ein großes Herzensprojekt: Zum 31. Dezember schließe Weiterlesen

Wer möchte mit uns ein Wochenende in Indien verbringen?

Okay, ich gebe zu, der Titel war ein bißchen irreführend. Aber nur ein wenig! Denn das Thema der diesjährigen Phantasie- und Mittelaltertage ist … INDIA! Meine Samtschlangen und ich freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr auf dem wohl schönsten Mittelaltermarkt des Saarlandes auftreten dürfen und haben uns mächtig ins Zeug gelegt, um unsere (alten und neuen) Fans erneut zu begeistern.

Unsere brandneue Show ist in mehrerer Hinsicht eine Premiere:
1) Ihr werdet die Samtschlangen so bunt Weiterlesen

neu bei asherahs bellyworld: Printdesign für Tänzerinnen

Flyer – sie sind einfach überall. Nicht nur auf Festivals hat man mit einer Flut an bedrucktem Papier zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, dass DEIN Flyer aus der Masse hervorsticht!
Mit Deinem Flyer unterstreichst Du Deine individuelle Tanzkunst und hinterlässt bei Kunden und potentiellen Auftraggebern einen guten Eindruck. Mit diesem Komplettangebot bekommst Du nicht nur ein individuell auf Dich zugeschnittenes Design: Der Druck ist ebenfalls inbegriffen, so dass Du in kürzester Zeit Deine persönlichen Flyer in den Händen hältst.

Und so geht’s:

  • Du schickst mir mindestens ein druckfähiges Foto* (mit der Einsendung erklärst Du, dass Du die Rechte daran hast), einen Slogan sowie – falls vorhanden – Dein Logo.
    * druckfähig bedeutet u.a., dass das Bild eine entsprechende Auflösung haben muss (300dpi –> keine Webbilder). Es sollte zudem einen möglichst ruhigen Hintergrund haben (z.B. keine Auftrittsfotos mit viel Publikum) und die Tänzerin sollte möglichst vorteilhaft abgebildet sein.
  • Du umreißt kurz, welche Informationen auf dem Flyer sein sollen und schickst mir alle nötigen Daten (z.B. die URL Deiner Website, Deine Telefonnummer …)
  • Außerdem nennst Du mir Deinen Farbwunsch sowie evtl. eigene Ideen zur Gestaltung (z.B. schlicht oder verspielt, mit Rahmen oder Zierelementen …) Dabei kannst Du Dich an den Beispielen hier orientieren oder auf eigene Ideen zurückgreifen.
  • Aus diesen Vorgaben entwickele ich drei Entwürfe, die Du per Email als pdf bekommst. Von diesen darfst Du Dir einen aussuchen. An dieser Stelle hast Du die Möglichkeit, Änderungen im Layout oder Text vorzunehmen (also z.B. „ich hätte gern Entwurf 2, aber mit dem Bildrahmen von Entwurf 1“ oder „Ich mag Variante 3, aber lieber in lila statt in grün)
  • Ich arbeite Deinen Favoriten aus und schicke ihn Dir zur Ansicht, damit Du ihn zum Druck freigeben kannst. An dieser Stelle können zwar noch Fehler korrigiert, aber keine Änderungen im Layout mehr vorgenommen werden.
  • Der fertige Entwurf geht dann in den Druck und wird innerhalb weniger Tage direkt zu Dir nach Hause geliefert. Die Lieferzeit beträgt zwischen 2 und 4 Wochen, je nach aktueller Auftragslage.

Material:

  • 170g Papier
  • klimaneutraler Druck
  • A6
  • matt
  • beidseitig farbig
  • 250 Stück

Pauschalpreis: 185 Euro brutto

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Andere Papiersorten (z.B. mit Leinenstruktur), Formate, Stückzahlen oder Oberflächenbehandlungen (z.B. Lack) sind natürlich gegen Aufpreis ebenfalls lieferbar.
Selbstverständlich kannst Du bei Bedarf jederzeit Visitenkarten nachbestellen. Da die Designleistung bei Folgebestellungen entfällt, ist der Nachdruck natürlich viel günstiger – ein entsprechendes Angebot findest Du in dieser Kategorie.

Warum Du Deine Flyer bei asherahs bellyworld bestellen solltest:

  • Ich bin nicht nur gelernte Grafik-Designerin und verfüge über jahrelange Erfahrung in der Erstellung von Printsachen, sondern bin selbst Tänzerin und Studiobesitzerin, weiß also, worauf es ankommt.
  • In der Zeit, in der ich Deine Flyer designe, kannst Du Dich auf Deine Kernkompetenz konzentrieren: Statt Dich mit Photoshop & Co. herumzuärgern, trainierst Du lieber ein Layering oder planst Deine Kurse.
  • Bonus 1: Zusätzlich zu den gedruckten Flyern bekommst Du von mir gratis eine Webversion Deiner Visitenkarte, die Du für Deine Homepage oder Facebook verwenden kannst.
  • Bonus 2: Außerdem wird Dein Flyer im Rahmen hier auf meinem Blog vorgestellt und zu Dir verlinkt, so dass Du noch mehr Interessentinnen erreichst.

Bei Fragen kannst Du mir natürlich gern mailen (asherah@asherah-latifa.de) oder einen Kommentar hinterlassen.

Hüftschwingende Grüße
Asherah

 

Kostüm-Tipps Folge 1: Niemals einen Wäsche-BH tragen!

Gerade vor dem ersten Auftritt, z.B. beim Abschlussfest des Kurses, stellt sich oft die Frage, was man denn anziehen solle. Ein Rock ist schnell gefunden, das Hüfttuch hat man schon im Training angezogen – bleibt noch ein passendes Oberteil.

Auch wenn das Budget (und/oder das handwerkliche Geschick) nicht groß ist und man für einen Auftritt unter Freunden sicher kein Profi-Kostüm nötig ist, gibt es doch Dinge, die man grundsätzlich vermeiden sollte. Eines davon ist, einen normalen BH zu tragen.

Kein Witz, habe ich schon Weiterlesen