Meine Kurse

Einer der ursprünglichen Gedanken diesen Blog betreffend, war ja, Euch regelmäßig von meinen Kursen zu berichten und Euch so die vielen Facetten des Tanzes ein wenig näher zu bringen.

Bevor ich damit starte, geb ich Euch an dieser Stelle mal einen Überblick, was ich in meinem Studio eigentlich alles so anbiete.

Momentan habe ich 5 regelmäßige Kurse pro Woche. Zwei davon beschäftigen sich mit klassischem orientalischen Tanz.

(c) Black-Angel.eu

Die Mittelstufe trainiert donnerstags und kämpft gerade mit ihrer ersten Schleierchoreo. Dabei haben die Mädels auf der letzten Hafla schon meisterhaft ihren allerersten Auftritt hingelegt! Dienstags trainieren die Fortgeschrittenen. Nachdem ich sie in den letzten Monaten mit der anspruchsvollen Choreographie für die Show (ups … da hatten sich doch glatt ein paar Tribal Fusion Elemente eingeschlichen …) gequält habe, lassen wir es derzeit etwas langsamer angehen und konzentrieren uns auf Technik und knifflige kleine Kombis, z.B. zur Schulung der Bewegung im Raum oder der Körperhaltung. Die Mädels treten übrigens unter dem Namen „Banat al Asherah“ auf, was soviel wie „Töchter der Asherah“ heißt. Ich mag die zweifache Bedeutung dieses Namens, der zum einen auf mich als Lehrerin hindeutet, andererseits aber auch auf die antike Göttin, der ich meinen Künstlernamen gewidmet habe.

Im Gegenzug zu diesen klassischen Bauchtanz-Kursen geht es montags eher ungewöhnlich zu: New BellyDance und Gothic BellyDance sind angesagt!Bei beiden liegen die Wurzeln noch ganz klar im Orientalischen, aber wir mischen und mixen, was das Zeugs hält, egal, ob Tribal, Tribal Fusion, Ballett, Modern Dance oder Burlesque. Erlaubt ist, was gefällt und zum jeweiligen Thema passt. New BellyDance schöpft die ganze Bandbreite „fantastischer Tänze“ aus: Unsere Choreos haben uns zu Hexen, Piratinnen und Eisblumen gemacht.  Momentan erlernen die Mädels, die unter dem Namen „The Velvet Serpents“ die Grundzüge des Tribal, auch, um sich auf unser Engagement auf den Phantasie- und Mittelaltertagen in Saarbrücken vorzubereiten. Ich würde sagen, dass dieser Kurs der lebhafteste von allen ist, was auch daran liegen könnte, dass ich hier die meisten Teilnehmerinnen habe. Wenn mal wirklich alle da sind, wird es richtig kuschelig😉

Der zweite Montagskurs hat sich ganz der dunklen Seite des Tanzes verschrieben – aber keine Sorge, wir haben dennoch (oder gerade deswegen) jede Menge Spaß. Zum Thema Gothic BellyDance habe icheinen Artikel auf meiner Homepage veröffentlicht, auf den ich an dieser Stelle gern verweisen möchte: klick. Das Niveau in diesem Kurs ist recht hoch und nur für fortgeschrittene Tänzerinnen geeignet, die den Orientalischen Tanz sicher beherrschen – denn mit Kamelen und Shimmies können wir uns hier nicht aufhalten😉 Wir absolvieren meistens ein recht forderndes Warm-Up mit Drills, Stretching und einem Industrial Workout und erarbeiten anspruchsvolle Techniken wie Pops and Locks, Ticking oder Undulations. Meine Mädels sind wirklich hart im Nehmen, aber was mich viel mehr mit Stolz erfüllt, ist ihre Bereitschaft, sich auf jede, aber wirklich jede Ausdrucksübung einzulassen, die ich mir ausgedacht habe. Im Gothic BellyDance ist es wichtig, Emotionen auszudrücken und Geschichten zu erzählen – und so tanzen sie ihre Gefühle wie Trauer, Sehnsucht oder Wut, schlüpfen in die Rolle von Archetypen von der Kriegerin über die Priesterin bis hin zur Heilerin – und bringen auch schon mal ihr unsichtbares Haustier mit😉 Der Name der Gruppe „Stepmothers and Witches“ ist im übrigen einer dieser Ausdrucksübungen geschuldet, bei der wir die verschiedenen „bösen Frauen“ der Disney-Märchen vertanzt haben. Hhm … das sollte ich mal wieder auffrischen …

Und der fünfte Kurs? Tja … der ist dann GANZ anders und hat mir orientalischem Tanz nun wirklich nichts mehr zu tun. Wobei eine tänzerische Grundlage nicht schadet. Meine Damen: POLEDANCE ist angesagt. Ja, genau. Der Tanz um die Stange, den meisten eher aus einschlägigen Etablissements oder der Serie „King of Queens“ bekannt😉 Meine liebe Kollegin Arzo hat mich vor einiger Zeit auf den Geschmack gebracht – oder sollte ich sagen, angefixt? Poledance ist mit nichts vergleichbar, was ich bisher getanzt habe, und der Spaß entschädigt für die harten Anstrengungen, die es braucht, um entsprechende Muskeln aufzubauen, und die blauen Flecken, die man sich unweigerlich zuzieht. Wer’s mal ausprobieren will: Am kommenden Dienstag gibt es die Möglichkeit, eine Schnupperstunde zu buchen🙂

Soweit also mal ein erster Überblick – demnächst mehr!

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

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