Das war die FaRK!

Leute, Leute, was für ein Wochenende! Ich hab mich immer noch nicht erholt😉 Ich hatte Euch ja letzte Woche berichtet, dass ich mit den Samtschlangen auf der FaRK in Illingen tanzen werde und ich muss sagen, dass die Messe alle unsere Erwartungen übertroffen hat.

Der Freitag begann noch recht entspannt (also, für meine Mädels und die Besucher. Ich war ab halb acht unterwegs, um mit meinen Jungs die Phantastische Bibliothek aufzubauen …). Die Messe eröffnete bereits um 14 Uhr, der Besucherandrang hielt sich jedoch – wie an einem Freitag Nachmittag zu erwarten – in Grenzen. Meinen ersten Auftritt hatte ich gegen 17 Uhr, zusammen mit meiner lieben Kollegin Ariel J. Blackwood. Leider wurde sie am Schluss ihrer etwas frivolen Performance verhaftet, so dass dies der einzige Tanz war, den wir von ihr bewundern durften😉

Zwei Stunden später waren dann auch die Mädels an der Reihe und zeigten ihren mittlerweile schon fast berühmten CanCan zur Musik von Fatboy Slim aus dem Moulin-Rouge-Film.

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Während die Samtschlangen noch hüpfend und radschlagend über die Bühne tobten, musste ich mich einer Herausforderung der ganz anderen Art stellen: Dem Fernsehen! Ein örtlicher Fernsehsender wollte eine kurze Live-Schaltung bringen und kurzerhand wurde ich dazu verdonnert, ein paar Fragen zu beantworten. Erwähnte ich schon mal, dass allein der Gedanke an ein Mikrofon mich fast dazu bringt, mich zu übergeben? Herjeh! Das ist dabei herausgekommen (etwa ab Minute 6): klick

Damit war unsere Arbeit für den Tag auch schon getan und wir konnten alle verhältsnismäßig früh nach Hause fahren. Da war auch gut so, denn vor uns lag ein sehr anstrengender Samstag (wie anstrengend, war uns selbst noch nicht ganz klar …)

Für den Samstag hatten wir die Totenkopf-Fahne gehisst und unsere Piraten-Tänze auf’s Programm gesetzt:

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Für den frühen Abend um 19 Uhr hatten wir eine Premiere angesetzt – und jetzt kann ich Euch ja verraten, dass alle ganz schön aufgeregt waren. Immerhin hatten wir something completely different geplant: Neues Genre (Exotic Dance), neue Musik (die Titelmelodie von True Blood), neue Requisiten (Stühle!) – und statt den üblichen langen Röcken: kurze Hosen (das Kellnerinnen-Outfit *g*)! Es bedurfte meiner ganzen Überzeugungskraft, um den Mädels klar zu machen, dass sie damit nicht all ihre Tanzfertigkeiten verloren hatten😉 Und was soll ich sagen: Der Auftritt war grandios, wir hatten sehr viel Spaß und bekamen sehr viele positive Rückmeldungen. Danach wurde erst einmal ordentlich gefeiert, wie Ihr Euch vorstellen könnt🙂

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Die Messe schloß um 21 Uhr – aber damit war der Tag noch lange nicht zu Ende, denn DJ Gerdi lud zum Tanzritual-Spezial, das im Foyer der Illipse stattfand. Für den kurzen Umbau wurden alle Besucher kurz rausgekehrt (was aber nicht dramatisch war, denn vor der Tür war im Endzeitlager schon eine coole Party im Gange). Als Künstler und Aussteller durften wir jedoch bleiben und konnten uns so schon die wenigen Tische am Rande der Tanzfläche sichern. Die Party sollte um 22:00 offiziell eröffnen, Gerdi begann um 21:30 Uhr Musik zu spielen, um 21:45 lief ein Stück von Eisbrecher und wir eröffneten die Tanzfläche – und um 22:15 Uhr (!) waren sowohl Foyer als auch Tanzfläche voll. Ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr so viel Spaß hatte: So viele nette Menschen auf einem Fleck (alte Freunde und neue Bekannte) und dazu eine tolle Musikauswahl – wir kamen gar nicht mehr runter von der Tanzfläche. Den Gedanken an den nächsten Tag verdrängten wir erfolgreich😉 Um ein Uhr nachts hatte Benni, der Veranstalter, noch einen Auftritt von mir angesetzt – ich war mir nicht ganz sicher, ob das bei der laufenden Party eine gute Idee war, aber nachdem einige meinten, sie wären extra deswegen so lange geblieben, hab ich noch mal all meine Kräfte mobilisiert und nach einer unglaublich süßen Anmoderation durch Gerdi zu „Nihil“ von Qntal alles gegeben – zum Glück stand danach schon mein lieber Freund bereit, um mich nach Hause zu fahren. Gegen zwei Uhr lag ich dann in meinem Bett …

Der nächste Morgen … ein Grauen🙂 Der Wecker klingelte gegen acht und ich war wie erschlagen. Zum Glück hatte ich schon all meine Auftrittskostüme und -sachen bereits am Donnerstag herausgelegt. Wenn ich am Sonntag hätte irgendetwas zusammensuchen müssen, hätte ich wohl nackt auf die Bühne gehen müssen😉 Unser erster Auftritt war für elf Uhr angesagt und nach und nach trudelten die Samtschlangen in Hexengewandung ein: müde, aber gut gelaunt. Hinter der Bühne wurde zwar noch kurz gejammert, aber beim Tanz waren die Mädels professionell und gut wie immer, was mich sehr stolz gemacht hat❤

Danach hatten wir erst mal frei, der nächste und letzte Auftritt war für 17 Uhr geplant, fand aber durch den Kostümwettbewerb verzögert, etwas später statt:

FaRK (41)

Und schon näherte sich ein unglaublich tolles Wochenende dem Ende zu, zu dessen Gelingen unglaublich viele Menschen beigetragen haben. Besonders erwähnen möchte ich hier Kalibo, der uns gewohnt charmant an- und abmoderiert hat und es sich nicht nehmen ließ, nach jedem Auftritt ein Backstage-Foto mit uns zu machen, außerdem „unseren“ Techniker, Gerdi für die tolle Set-List, Iotta für das doppelseitige Klebeband😉 und natürlich an meine Mädels: Dafür, dass Ihr der verrücksteste Haufen der Welt seid und man sich trotzdem voll auf Euch verlassen kann. Danke auch an die Endzeit-Larper sowie die 501st Legion und dem Predator Clan (die Szenerie in der Umkleide war phänomenal-surreal) für sehr viel Spaß, an Michael für die tollen Fotos und an unsere Samtschlange Andrea, die gerade erst aus New Mexico zurückgekommen war und uns trotzdem anfeuern kam.

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Zum Schluss aber noch das Wichtigste: Die FaRK wollte ja nicht nur allen Rollenspiel- und Fantasy-Begeisterten ein tolles Wochenende bieten, sondern auch Spenden für den Kinderhospizdienst Saar sammeln. Was dabei herausgekommen ist, könnt Ihr hier sehen:


Was soll man dazu noch sagen? Nichts mehr. Außer vielleicht: Kommt alle zur FaRK 2015!

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Bildnachweis: (c) http://www.black-angel.eu

2 thoughts on “Das war die FaRK!

  1. casaudel sagt:

    Ich habe es so empfinden, dass die Samtschlangen auf der Bühne und vor allem davor, daneben, überall rundherum, sehr sehr stark zum tollen Ambiente des ohnehin großartigen Events beigetragen haben. Überall, wo Ihr hinkamt, waren sofort strahlende Gesichter und wiegende Hüften zu sehen. Mein Antrag: FaRK 15 nicht ohne die Mädels.

  2. […] auf der ersten FaRK, damals noch in der Illipse in Illingen, auftreten durften (Bilder findet Ihr hier), haben wir uns natürlich sehr gefreut, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein […]

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