Kostüm-Tipps Folge 1: Niemals einen Wäsche-BH tragen!

Gerade vor dem ersten Auftritt, z.B. beim Abschlussfest des Kurses, stellt sich oft die Frage, was man denn anziehen solle. Ein Rock ist schnell gefunden, das Hüfttuch hat man schon im Training angezogen – bleibt noch ein passendes Oberteil.

Auch wenn das Budget (und/oder das handwerkliche Geschick) nicht groß ist und man für einen Auftritt unter Freunden sicher kein Profi-Kostüm nötig ist, gibt es doch Dinge, die man grundsätzlich vermeiden sollte. Eines davon ist, einen normalen BH zu tragen.

Kein Witz, habe ich schon Weiterlesen

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Wie verhalte ich mich backstage?

Irgendwann kommt im Leben der auftrittswilligen Tänzerin der Tag, an dem sie zum ersten Mal auf einer richtigen Show tanzen darf. Also nicht auf dem Weihnachtsfest des Studios und auch nicht auf der Geburtstagsparty der Tante, sondern auf einer richtigen Show.

Das kann ganz schön nervenaufreibend sein, immerhin kommt zum Lampenfieber und dem allgemeinen Vor-Auftritts-Chaos noch der Umstand, dass man in einer fremden Location zurecht finden und mit anderen Mitwirkenden arrangieren muss. Deshalb hier ein paar Tips und Tricks für das Verhalten Weiterlesen

Trainingstipps: Korrigiere Dich nicht selbst

In meinen Kursen erlebe ich immer wieder folgendes Szenario: Wir lernen gemeinsam eine neue Bewegung oder frischen eine alte auf. Nachdem ich die Bewegung in ihre Einzelheiten zerlegt und erklärt habe und wir eine Weile gemeinsam geübt haben, lasse ich meist die Schülerinnen noch eine Weile weiter üben und gehe von Frau zu Frau durch den Tanzsaal, um jede Schülerin individuell zu unterstützen. Dabei kommt es mindestens einmal vor, dass eine Frau, die merkt, dass ich mich ihr nähere, die Übung mit den Worten „ich weiß, das ist falsch“ abbricht. Weiterlesen

Sightseeing: Das Grassi Museum für Völkerkunde in Leipzig

Schmuck_BirDas Völkerkundemuseum in Leipzig ist an und für sich schon ein echter Leckerbissen für alle kulturhistorisch Interessierten. Nach eigener Aussage ist es eine der bedeutendsten ethnographischen Sammlungen in Deutschland. Das Gebäude aus dem Jahr 1929 zeigt über 200.000 Sammlungsobjekten – glaubt mir, das ist mehr, als man sich an einem Tag ansehen kann. Die Exponate sind über zwei Stockwerke verteilt (und es kam mir ernsthaft so vor, als wäre das Grassi Museum eines von diesen Märchenhäusern, die innen größer sind als außen) und nach Kulturkreisen geordnet. So entführt die Sammlung von Südostasien über die Mongolei und Nordafrika bis hin nach Amerika und Ozeanien. Zu sehen sind alle möglichen Gegenstände des täglichen Lebens, Schmuck, Kleider, Küchengeräte, Jagdutensilien und unglaublich viel mehr Erstaunliches und Kurioses. Besonders beeindruckt haben mich die Nachbauten typischer Behausungen vom Beduinenzelt bis zum indischen Lehmhaus.

Allen Tribaltänzerinnen sei aber die Kabinettausstellung im dritten Stock ans Herz gelegt. Hier wird die sogenannte „Sammlung Dr. Bir“ gezeigt, die aus dreitausend traditionellen orientalischen Schmuckstücken besteht. Ein wahres Paradies für alle Stammesschwestern. Viele der gezeigten Schmuckstücke hat man schon auf Märkten oder in einschlägigen Shops gesehen. Besonders interessant fand ich, dass die Schmuckstücke nach Kulturkreisen geordnet sind und man schön die verschiedenen Formensprachen, also die Merkmale, die ein Schmuckstück typisch afghanisch oder typisch ägyptisch machen, erkennen kann. Auf diese Weise kann man sich gut über die Hintergründe des eigenen Tanz-Outfits informieren und es mit Bedeutung füllen, die über das rein optische hinausgeht.

Weitere Informationen zum Völkerkunde-Museum findet Ihr hier: klick.  Falls Ihr im einen Besuch abstattet, würde ich mich über ein kurzes Feedback freuen!

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Imajaghan: „Chaque Oiseau a la Couleur de son Cri…“

Heute bin ich ein bißchen bei YouTube versackt und habe dies und das und jenes gefunden – natürlich wenig von dem, was ich eigentlich gesucht habe. Durch „Zufall“ (Himmel! Wer glaubt da schon an Zufälle!) auch dieses Video, das ich Euch AUF GAR KEINEN FALL vorenthalten möchte/kann/darf. Ich hatte spontan (weil meine eigentliche Suche mich gerade langweilte und meine Kollegin Xahira kürzlich etwas über einen Auftritt von ihm gepostet hat) nach Videos von „Ilan Rivière“ gesucht. Dabei weckte ein Clip mit dem Namen „Chaque Oiseau à la Couleur de son Cri“ erst meine Aufmerksamkeit und danach mein Entzücken. Aber seht selbst: Weiterlesen

Musik-Tipps! Folge 2: Schleiertanz

Immer wieder fragen mich Schülerinnen nach passender Musik, weil sie die Unterrichtsinhalte zuhause wiederholen möchten. Aus diesem Grund werde ich Euch im Lauf der nächsten Zeit einige CDs und Einzeltitel vorstellen, die ich im Training oft benutze und/oder für bestimmte Zwecke empfehlen kann. Nach dem ersten Teil „Bauchtanz für Anfänger“ möchte ich Euch heute einige Titel vorstellen, die sich zum Schleiertanz eignen. Weiterlesen

Orientalische Rezepte: Karotten-Nudeln mit Curry

2012-12-26 20.30.24Dieses Rezept war eigentlich gar nicht dafür gedacht, in den Blog aufgenommen zu werden, und so „richtig“ orientalisch ist es auch irgendwie nicht. Aber hey! – es ist Curry drin, das zählt auch 🙂

Ich habe diese Nudeln kürzlich für ein Familienessen als Beilage zu einem Schafskäse-Soufflée gekocht, als gerade Picture my Day war und weil nachgefragt wurde, habe ich beschlossen, Euch das Rezept zu posten.

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