Das war die FaRK!

Leute, Leute, was für ein Wochenende! Ich hab mich immer noch nicht erholt 😉 Ich hatte Euch ja letzte Woche berichtet, dass ich mit den Samtschlangen auf der FaRK in Illingen tanzen werde und ich muss sagen, dass die Messe alle unsere Erwartungen übertroffen hat.

Der Freitag begann noch recht entspannt (also, für meine Mädels und die Besucher. Ich war ab halb acht unterwegs, um mit meinen Jungs die Phantastische Bibliothek aufzubauen …). Die Messe eröffnete bereits um 14 Uhr, der Besucherandrang hielt sich jedoch – wie an einem Freitag Nachmittag zu erwarten – in Grenzen. Meinen ersten Auftritt hatte ich gegen 17 Uhr, zusammen mit meiner lieben Kollegin Ariel J. Blackwood. Leider wurde sie am Schluss ihrer etwas frivolen Performance verhaftet, so dass dies der einzige Tanz war, den wir von ihr bewundern durften 😉 Weiterlesen

Pirates over Neunkirchen, Teil 3. Oder: Alkohol hilft immer ;-)

TusBallJetzt hab ich Euch aber lange genug auf die Folter gespannt, oder? Sicher seid Ihr schon ganz neugierig darauf, zu erfahren, wie es mit unserer Piraten-Geschichte an Fasching weiterging.

Nachdem wir erstmal alle Diskussionen und Überlegungen beendet waren, war die Stimmung bei allen Beteiligten erstaunlich gut. Wir fügten uns in das Unvermeidliche, begruben alle Erwartungen und zogen uns selbst durch den Kakao. In Neunkirchen angekommen, teilten wir erst einmal eine Flasche Sekt (Das ist in der Tat ungewöhnlich. Auf unserer Show im Mai 2012 gab es sogar ein Alkoholverbot!) . Einige liebe Kolleginnen von den „Stepmothers and Witches“ waren vorbeigekommen und bei der theatralischen Berichterstattung über unsere Erlebnisse kam viel Gelächter auf. Kurzentschlossen hatte sich eine weitere Tänzerin entschieden, auch mit auf die Bühne zu gehen und so nutzen wir die Zeit in der Umkleide, nochmal alle Aufstellungen umzuändern (ist ja nicht so, als hätten wir das vorher alles ausführlichst besprochen, geplant und geprobt). Kostüme wurden gerichtet, Schleier festgesteckt und die Hüpfer in Schatzkisten verpackt. Naja, und wo wir die Dinger gerade schon in der Hand hatten, konnten wir uns ganz piratenmäßig auch schnell mal einen genehmigen.

Und schon ging’s Richtung Bühne, also wieder durch die ganze Halle durch. Es waren viel mehr Besucher als donnerstags vor Ort und der Frauenanteil war auch nicht mehr so hoch wie an Weiberfasching. Insgesamt – auch wenn das jetzt ein bißchen seltsam klingen mag – herrschte eine völlig andere Stimmung als zwei Tage zuvor, viel entspannter und freundlicher. Ob es am Publikum lag oder an uns – wer weiß das schon?

Hinter der Bühne hatten wir noch ein wenig Zeit. Die Raucherinnen gingen noch einmal schnell vor die Tür, die Restlichen begannen schon mal damit, sich warm zu tanzen. Aus einem mir immer noch nicht ganz erklärbaren Grund waren wir alle unglaublich ausgelassen – stellt Euch Piratinnen vor, die auf einem Treppenabsatz Macarena tanzen! Irgendwann kam sogar Gerdi vom DJ Pult zu uns, um zu gucken, was da abging  😉 Es gibt auch Fotos … aber wenn ich die hier poste, erklären mir meine Mädels vermutlich den Krieg 😉

So, dann wurde es ernst (wir allerdings immer noch nicht …), ich nahm meinen Platz auf der Bühne ein, die Musik ging aus, das Licht änderte sich und Gerdi sagte uns an. Und … man hält es nicht für möglich: Erwartungsvoller Applaus! Mit dem Intro betreten die Mädels die Bühne, schlendern erst ein wenig umher und öffnen dann ihre Schatzkisten – dass dies beim Publikum SO gut ankam, hätten wir nicht gedacht. Schneller als man gucken konnte, drängten sich die Leute vor der Bühne und versuchten, die Gunst der Mädels und damit ein Fläschchen zu erringen, während meine Damen sich einen Heidenspaß daraus machten, sie betteln zu lassen. Der erste Tanz wurde mit einem jubelnden Applaus bedacht. Die Mädels liefen wirklich zur Hochform auf und ich war SO stolz. Und musste mich immer wieder daran erinnern, dass ich als geheimnisvolle Nixe nicht mit einem irren Grinsen auf dem ganzen Gesicht dasitzen sollte.

Die Zeit auf der Bühne verging viel zu schnell und die Reaktion des Publikums war einfach gigantisch. Erst als DJ Gerdi versprach, dass wir uns unter die Leute mischen würden und man uns gern ein Bier ausgeben dürfte, ließ man uns von der Bühne.

Ihr könnt Euch nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie euphorisch wir waren. Deshalb hier ein Video (OMG!):

Und was lernen wir daraus? Niemals aufgeben!

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Bildnachweis: Black Angel Photos

Pirates over Neunkirchen, Teil 2. Oder: Piraten in Not.

tus_marinaVor einigen Tagen habe ich Euch von unserem Auftritts-Debakel auf dem TUSsi-Ball in Neunkirchen erzählt. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, dass wir alle nicht wirklich begeistert von der Vorstellung waren, das noch einmal zu wiederholen. Also musste erstmal Kriegsrat gehalten werden.

Als erstes schrieb ich eine Rundmail an alle Tänzerinnen, sowohl die, die am Donnerstag dabei gewesen waren, als auch die, die erst am Samstag hatten dazukommen wollen (schließlich war für viele freitags ein normaler Arbeitstag). In dieser Mail erklärte ich den Sachverhalt und stellte jeder Frau frei, für sich selbst zu entscheiden, ob sie unter diesen Umständen auftreten wolle. Ich hatte vollstes Verständnis für alle, die nicht kommen wollten und sag’s ganz ehrlich: Mir stand auch nicht der Sinn danach. Ohne arrogant wirken zu wollen: Ich habe es eigentlich nicht nötig (und auch nicht verdient), mich auf der Bühne ausbuhen zu lassen. Anderseits waren wir engagiert und wir wollten weder zickig noch unprofessionell sein. Die Diskussionen gingen hin und her und einige Frauen haben sich die Sache wirklich zu Herzen genommen. Letztlich kamen wir aber zu einem Entschluss: Wir tanzen! Uns kann nichts abschrecken: Weder Hitze, noch Regen, noch Schnee. Die Samtschlangen tanzen unter allen Bedingungen. Und: Wir lassen uns nicht gegenseitig hängen. Wir sind engagiert, also tanzen wir. Und lassen unsere Tanzschwestern nicht allein. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie stolz ich auf meine Mädels war ❤

Unser Entschluss stand also fest – aber dennoch überlegten wir, ob wir vielleicht irgendwie das Ruder zu unseren Gunsten umreißen könnten. Um ein neues Programm aufzustellen, war die Zeit viel zu knapp, aber einige Änderungen haben wir dennoch vorgenommen: So wurde mein (langsames) Nixen-Solo kurzerhand auf die Hälfte gekürzt, da es aus dramturgischen Gründen nicht einfach wegfallen konnte (Zitat: „Soviel müssen sie ertragen!“) und zum Tribaln wählten wir ein neues Lied: „Es gibt nur Wasser“ von Santiano. Tja, manchmal muss man harte Geschütze auffahren.

A propos Geschütze auffahren: Um das Intro der Nummer etwas kurzweiliger zu gestalten und das Publikum auf unsere Seite zu ziehen, kam uns ein genialer Gedanke: Wir machten uns zum nächsten Supermarkt auf und plünderten diverse Hausbars und füllten unsere Piratenschatzkiste mit vielen kleinen „Hüpfern“ (auch „Klopfer“ genannt, Ihr wisst schon, Kleiner Feigling & Co.), die wir verteilen wollten.

Als vielleicht wichtigste Vorbereitung kann man aber unseren folgenden Entschluss ansehen: Wir wollten auf diese verdammte Bühne gehen und Spaß haben. Ich habe den Mädels noch einmal ganz deutlich gemacht, dass sie alles getan haben, was man im Vorfeld tun kann. Dass sie gut tanzen, gut trainiert sind und toll aussehen. Und dass sie einfach alles geben und eine einzigartige Performance hinlegen sollen.

Ob wir es wohl geschafft haben, das Publikum diesmal zu begeistern? Was meint Ihr?

Hüftschwingende Grüße

Eure Asherah

Bildnachweis: Black Angel Photos

 

 

 

Pirates over Neunkirchen, Teil 1. Oder: Was man auch mal erlebt haben muss. Oder?

tusEs ist noch nicht lange her, da war wieder alljährliches Fastnachtstreiben angesagt. Zwar ist das Saarland nicht gerade eine Hochburg des Karnevals, aber auch hier gibt es genügend Rosenmontagsumzüge und Faschingsbälle, um eine Woche lang Party zu machen. Eine der bekannteren Veranstaltungen ist derTUS-Ball in Neunkirchen, benannt nach der gleichnamigen Sporthalle, und die „kleine Schwester“, der TUSsi-Ball an Weiberfastnacht. Beide Partys standen in diesem Jahr unter dem Motto „Pirates over Neunkirchen“ und der Veranstalter Gerd Drenkow, auf dessen Events wir schon mehrfach auftreten durften, hatte die Samtschlangen mit ihrer Piratennummer gebucht. Weiterlesen

Piraten – vom Leben gezeichnet ;-)

Alle, die diesen Blog schon etwas länger verfolgen, wissen vielleicht noch, dass ich im Juli zusammen mit der lieben Ryka in Köln zu Dr. Sketchys Anti-Art-School eingeladen war, und ich wollte Euch die ganze Zeit schon davon erzählen. Naja, ist ja erst knapp 3 Monate her. Aber ich hab sogar eine Entschuldigung! Dazu aber später mehr.

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Phantasie- und Mittelaltertage Saarbrücken 2012: Ein Rückblick

Wenn man eines über den Markt im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sagen kann, der am 3. Augustwochenende Tausende von Besuchern anlockte, ist es sicher folgendes: Es war heiß. Verdammt heiß. Berichten zufolge einer der heißesten Tage des Jahres mit einem Temperaturmaximum in Saarbrücken. Und wir mittendrin. Weiterlesen

Piraten in Köln!

Morgen ist es endlich soweit:

Die liebe Ryka und ich bringen unsere Schatzkisten an Bord und setzen Segel Richtung Köln, wohin uns Jenny Starshine eingeladen hat. In der „Lichtung“ werden wir malwütigen Landratten als Modell zur Verfügung stellen und uns ablichten, Verzeihung, abZEICHNEN lassen.

Ein klein wenig aufgeregt bin ich natürlich schon (aber psst! Nicht weitersagen!). Zwar habe ich schon unzählige Male auf einer Bühne gestanden und habe auch schon diverse Shootings gemacht, aber zum Live Drawing war ich noch nie. Besonders spannend an der Sache ist ja, dass ich nicht allein posiere. Improvisieren ist da nicht. Und beim Posen zu zweit muss man echt auf ganz schön viele Dinge achten, z.B. dass seine Partnerin nicht irgendwie verdeckt oder dass der Bildaufbau im ganzen noch eine schöne Linienführung hat.

Es blieb uns also nichts anderes übrig, als zu üben. Weiterlesen